Spielleitplanung in Baden-Württemberg

Kinder- und Familienfreundlichkeit bestimmt aktuell in Deutschland die Diskussion um die Zukunft von Städten und Gemeinden. Die demografischen Entwicklungen sowie die Wohnstandortentscheidungen von Familien machen es zwingend erforderlich, dass sich Kommunen um die heranwachsenden Bürgerinnen und Bürger bemühen. Städte, Gemeinden und Landkreise werden umso zukunftstauglicher sein, je besser es ihnen gelingt, Kindern und Jugendlichen gute Start und Entwicklungschancen zu bieten.
Diesem aktuellen Handlungsdruck entsprechend ist mit der Spielleitplanung ein neues Instrument entwickelt worden, das die Städte und Gemeinden befähigt, die Belange von Kindern und Jugendlichen qualifiziert in die Stadtentwicklung und Stadtplanung einzubeziehen.

Ein neuer Leitfaden für die Spielleitplanung im städtischen Kontext
Das rheinland-pfälzische Modell der Spielleitplanung wurde in den letzen Jahren auch in baden-württembergische Großstädten wie Mannheim und Karlsruhe angewandt. Dabei wurden sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht, die nun die Landesarbeitsgemeinschaft Kinderinteressen Baden-Württemberg e.V. (KieV) ausgewertet und in dem Leitfaden „Spielleitplanung im städtischen Kontext“ zusammen gefasst hat.
Der Leitfaden „Spielleitplanung im städtischen Kontext“ ist ab Anfang 2012 als Druckausgabe erhältlich. Als pdf hier zum downloaden: Leitfaden.
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Landesarbeitsgemeinschaft Kinderinteressen Baden-Württemberg e.V.

Die Landesarbeitsgemeinschaft Kinderinteressen Baden-Württemberg e.V. (abgekürzt: LAG KieV) ist ein Netzwerk von kommunalen Kinderbüros und -beauftragten sowie von Verbänden, Vereinen und Initiativen, die sich für Kinderinteressen stark machen.

Mitglieder

Die Mitglieder fördern als LAG KieV die direkte Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in allen sie betreffenden Belangen. Gemeinsam mit Partnern entwickeln wir eigene Projekte vor Ort und führen sie durch.